Das Projekt

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Pädagogisches Pilotprojekt zur Antisemitismuskritik in Westfalen

Antisemitismus bleibt auch Jahrzehnte nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft eine aktuelle und gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Alte und neue Stereotype werden quer durch die Gesellschaft – im privaten wie im öffentlichen Raum – teils offen, teils über Umwege kommuniziert.

Das Pilotprojekt „Antisemi…was? Reden wir darüber!“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 9 im Raum Westfalen. „Prävention statt Reaktion“ ist der Leitgedanke der aufsuchenden Projektarbeit, denn antisemitismuskritische Bildung sollte nicht erst bei verfestigten Weltbildern ansetzen, sondern kann bereits der Verbreitung von Stereotypen im Alltag und ihrer unbewussten Aufnahme entgegenwirken.

An zwei Projekttagen in Schule und im außerschulischen Lernort werden die Jugendlichen bei ihren Erfahrungen abgeholt, ihre Haltungen angesprochen und ritualisierte Kommunikationssituationen in einem geschützten Raum aufgebrochen. So können sie sich ein kritisches Verständnis für die Funktionen von antisemitischen Stereotypen aneignen und werden für die mitunter schwer erkennbaren Formen des Antisemitismus sensibilisiert.

Die Neukonzeption und Weiterentwicklung schülergerechter Methoden ist zentraler Bestandteil der Projektarbeit, die durch eine fortlaufende Evaluation und Weiterbildung des Teams ergänzt wird.

Das Projekt wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

Informationen und Kontakt

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