Das Projekt

Das Projekt

Fortbildung zur Antisemitismuskritik an Schulen

Antisemitismus bleibt auch Jahrzehnte nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft eine aktuelle und gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Alte und neue Stereotype werden quer durch die Gesellschaft – im privaten wie im öffentlichen Raum – teils offen, teils über Umwege kommuniziert.

Das Projekt „Antisemi…was? Reden wir darüber!“ richtet sich an Lehrkräfte und Bildner*innen im Raum Westfalen. „Prävention statt Reaktion“ ist der Leitgedanke unserer Fortbildungen, denn antisemitismuskritische Bildungsarbeit sollte nicht erst bei verfestigten Weltbildern ansetzen, sondern kann bereits der Verbreitung von Stereotypen im Alltag und ihrer unbewussten Aufnahme entgegenwirken.

Unsere Fortbildungen knüpfen an die Berufs- und Alltagserfahrungen der Teilnehmenden an und möchten sie für die Funktionen von antisemitischen Stereotypen sensibilisieren. Gemeinsam erarbeiten wir, wie antisemitismuskritische Perspektiven in die pädagogische Praxis von Schulen und außerschulischen Lernorten eingebracht werden kann.

In den Fortbildungen sollen Methoden und Inhalte vorgestellt werden, die sich über das historische Lernen hinaus dafür eignen, über Phänomene und Vorfälle des aktuellen Antisemitismus ins Gespräch zu kommen.

Das Projekt wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

Informationen und Kontakt

Informationen & Kontakt

Unsere nächsten Termine:

Mittwoch, 1. April 2020, 10.00 – 16.00 Uhr
(Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster)

„Chancen und Herausforderungen in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit an Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten“

Wie kann ich antisemitismuskritische Perspektiven in die pädagogische Praxis von Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten einbringen? Wie entwickele ich als Bildnerin eine antisemitismuskritische Praxis? Welche Methoden und Inhalte eignen sich, um mit Besucherinnen und Gruppen über Phänomene und Vorfälle von aktuellen Antisemitismus, auch über das historische Lernen hinaus, ins Gespräch zu kommen?

Zu dieser Fortbildung möchte das Kooperationsprojekt „Antisemi…was? – Reden wir darüber!“ (Jüdisches Museum Westfalen und Geschichtsort Villa ten Hompel) gerne einladen.

Die Veranstaltung richtet sich an pädagogische Mitarbeiter*innen von Gedenkstätten und anderen außerschulischen Lernorten und ist kostenfrei.

Download: Einladung zur Fortbildung (.pdf)

Um Anmeldung bis zum 20. März 2020 bitten wir unter kontakt@antisemi-was.de


Mittwoch, 29. April, 10.00 – 16.00 Uhr
(Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster)

„Antisemi…was? Reden wir darüber!“

Das Pilotprojekt „Antisemi…was? Reden wir darüber!“ richtet sich an Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 9 im Raum West­falen. „Prävention statt Reaktion“ ist der Leitgedanke der aufsu­chenden Projektarbeit, denn antisemitismuskritische Bildung sollte nicht erst bei verfestigten Weltbildern ansetzen, sondern kann bereits der Verbreitung von Stereotypen im Alltag und ihrer unbewussten Aufnahme entgegenwirken. In der Fortbildungsreihe „Yad Vashem Lectures“ für Lehrende, wird das Projekt vorgestellt und auch hinter­fragt, wie die eigene Haltung ist und wo man in der Schule ansetzen kann bzw. muss.

Weitere Informationen zu Anmeldung und Kosten unter 0251/4927101 oder tenhomp@stadt-muenster.de


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Unsere Broschüre

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… zum Thema:
„Antisemi…was? 7 Fragen zu Antisemitismus“